Fachpraxis für funktionelle Wirbelsäulentherapie (FOI) & psychosomatische Körpertherapie

Sektorale Heilpraktiker Mariana Robben & Sandra Laumann

Psychosomatische Zusammenhänge von Körper und Geist

Die Wechselwirkung zwischen Körper und Geist ist essentiell für unser individuelles Wohlbefinden. Eine Schieflage zwischen Denken und Fühlen kann uns körperlich und emotional aus dem Gleichgewicht bringen. Gedanklich in der Zukunft oder Vergangenheit zu sein, erschwert einen stabilen Stand im Jetzt. Zudem nehmen wir dann unseren Körper mit seinen Signalen weniger wahr. Diese körperlichen Signale zeigen sich dann als äußerst "hart-näckige" Beschwerden, weil "die Last auf den Schultern" uns "in die Knie zwingt". Der Volksmund schildert anhand von vielen weiteren Beispielen den direkten Zusammenhang zwischen den empfundenen Beschwerden und unseren Emotionen. Genauso wie körperliche Beschwerden uns in unserer Beweglichkeit hemmen, äußert sich "auf der Stelle zu stehen" häufig emotional. Allein die genauere Betrachtung des Wortes Emotion mit dem Bestandteil "Motion" (= Bewegung) zeigt, dass Bewegung auch im Geiste essentiell ist. Wer kennt nicht das Gefühl zu stagnieren, nicht Fuß zu fassen oder weiche Knie zu bekommen - alles häufig ein Ausdruck von Unzufriedenheit, Fremdbestimmtheit oder verhinderter persönlicher Weiterentwicklung. Zudem manifestieren sich daraus häufig Beschwerdebilder, die ursprünglich einmal dienlich waren um eine "bedrohliche" Situation zu meistern. Die Frage ist doch: Kann ich die Muskelspannung oder meine angewöhnte Schonhaltung evtl. loslassen, weil ich sie nicht mehr brauche? Dies klingt erstmal nach einem ungewöhnlichen Ansatz, der jedoch äußerst effektiv das Problem an der Wurzel packt.


Gründe, die die ersehnte Veränderung verhindern

Doch wieso fällt es uns so schwer aus diesen Mustern und Angewohnheiten zu entkommen?
Kognitiv wissen wir genau, was wir zu tun hätten: mehr an uns selbst denken, gesünder leben, locker lassen, konsequent "nein" sagen, Erholungsphasen einbauen, etc.
Doch unser Gehirn ist da anderer Meinung. Aufgrund der unfassbar vielen Prozesse, die über den Tag entschieden werden müssen, schaltet das Gehirn am liebsten so schnell wie möglich in den Automatikmodus. Denn automatisierte Vorgänge sparen Energie und erzeugen ein sicheres Gefühl der Gewohnheit. (Bsp. Auto fahren)

Das Gehirn denkt sich also: "Super, das haben wir schon immer so gemacht. Das funktioniert, das machen wir weiter so!" Etwas Neues ist daher häufig mit hohem Energieaufwand verbunden und wirkt unserem Grundbedürfnis der Sicherheit entgegen. Unser Gehirn versucht uns automatisch vor den nicht kalkulierbaren Aspekten zu schützen, was dem Wunsch von Veränderung sehr im Weg stehen kann...weiterlesen