Fachpraxis für funktionelle Wirbelsäulentherapie (FOI) & psychosomatische Körpertherapie

Sektorale Heilpraktiker Mariana Robben & Sandra Laumann

Psychosomatische Zusammenhänge von Körper und Geist

Die Wechselwirkung zwischen Körper und Geist ist essentiell für unser individuelles Wohlbefinden. Eine Schieflage zwischen Denken und Fühlen kann uns körperlich und emotional aus dem Gleichgewicht bringen. Gedanklich in der Zukunft oder Vergangenheit zu sein, erschwert einen stabilen Stand im Jetzt. Zudem nehmen wir dann unseren Körper mit seinen Signalen weniger wahr.

Unser (autonomes) Nervensystem ist ursprünglich ein Meister der Balance. Es sorgt automatisch in jeder Sekunde dafür, dass wir gut ausgependelt zwischen Aktivitäts- und Entspannungsphasen durch unser Leben gehen. Der Aktivitätsteil (genannt Sympathikus) fungiert als Gaspedal in unserem Körper. Er fährt Blutdruck, Puls und Muskelspannung hoch, schüttet diverse Hormone wie z.B. Adrenalin und Cortisol aus um uns optimal auf eingehende Reize vorzubereiten. Zu Urzeiten wäre der Reiz ein Säbelzahntiger und der Höhlenmensch müsste mit Kampf oder Flucht reagieren um der bedrohlichen Situation zu entkommen. Heutzutage sind die Reize verändert und für jeden von uns unterschiedlich bedrohlich empfunden. Wichtig ist, dass der Gegenspieler (Parasympathikus) seiner Entspannungsaufgabe im Nervensystem genau so gut nachkommt. Denn die Bremsfunktion sorgt für die Einkehr von Ruhe durch Absenkung von Blutdruck und Puls, Aktivierung von Verdauung und Immunaktivität und der Möglichkeit durch Schlaf- und Konzentrationsphasen zu regenerieren und zu lernen. Daraus wird klar, dass ein Leben auf Vollgas - dazu gehören neben zeitlichem Stress auch gedanklicher Stress in Form von Sorgen etc. - sehr energieraubend ist. Es kann ein Teufelskreis entstehen von schmerzhaft hoher Muskelspannung und Bluthochdruck gepaart mit schlechtem Schlaf, Anfälligkeit für Infekten oder Verdauungsstörungen... Ein sehr erschöpfender und unrunder Lebensalltag! Und: Unser Körper merkt sich alles! Jeglicher Reiz wird abgeschätzt und anhand von Erfahrungswerten als vermeintlich "bedrohlich"  eingestuft. Das führt dazu, dass schon der Gedanke an eine Stresssituation (die noch nicht mal da ist) im Körper direkt das Gaspedal drücken lässt.

Zweiwege-System

Diese körperlichen Signale zeigen sich dann als äußerst "hart-näckige" Beschwerden, weil "die Sorgen uns im Nacken sitzen" und der Alltag "uns in die Knie zwingt". Der Volksmund schildert anhand von vielen weiteren Beispielen den direkten Zusammenhang zwischen den empfundenen Beschwerden und unseren Emotionen. Die Nervenfasern in unserem Körper sind nämlich keine Einbahnstraße sondern schicken Reize und Zustandsmeldungen im Zweiwege-System hin und her. Somit wird klar, dass sowohl unsere Organe ihre Bedürfnisse ans Gehirn melden (Hunger, Pipi,...) als auch unser Geist sich über den Körper ausdrückt. Eine entscheidende Wechselwirkung, die wir im Vollgasmodus leider häufig ignorieren. Anstelle uns zu kümmern, werden wir z.B. sauer auf unseren Körper, dessen Aufgabe es doch ist zu funktionieren. Sie merken schon, es ist eine Dauerschleife zwischen Emotionen, Gedanken und Körperwahrnehmungen.

Viele kennen das Gefühl zu stagnieren, nicht Fuß zu fassen oder weiche Knie zu bekommen - alles häufig ein Ausdruck von Unzufriedenheit, Fremdbestimmtheit oder verhinderter persönlicher Weiterentwicklung. Zudem manifestieren sich häufig Beschwerdebilder, die ursprünglich einmal dienlich waren um eine "bedrohliche" Situation zu meistern. Die Frage ist doch: Kann ich die Muskelspannung oder meine angewöhnte Schonhaltung evtl. loslassen, weil ich sie jetzt nicht mehr brauche? Dies klingt erstmal nach einem ungewöhnlichen Ansatz, der jedoch äußerst effektiv das Problem an der Wurzel packt.

Die Wechselwirkung zwischen Körper und Geist ist essentiell für unser individuelles Wohlbefinden. Eine Schieflage zwischen Denken und Fühlen kann uns körperlich und emotional aus dem Gleichgewicht bringen. Gedanklich in der Zukunft oder Vergangenheit zu sein, erschwert einen stabilen Stand im Jetzt. Zudem nehmen wir dann unseren Körper mit seinen Signalen weniger wahr. Diese körperlichen Signale zeigen sich dann als äußerst "hart-näckige" Beschwerden, weil "die Last auf den Schultern" uns "in die Knie zwingt". Der Volksmund schildert anhand von vielen weiteren Beispielen den direkten Zusammenhang zwischen den empfundenen Beschwerden und unseren Emotionen. Genauso wie körperliche Beschwerden uns in unserer Beweglichkeit hemmen, äußert sich "auf der Stelle zu stehen" häufig emotional. Allein die genauere Betrachtung des Wortes Emotion mit dem Bestandteil "Motion" (= Bewegung) zeigt, dass Bewegung auch im Geiste essentiell ist. Wer kennt nicht das Gefühl zu stagnieren, nicht Fuß zu fassen oder weiche Knie zu bekommen - alles häufig ein Ausdruck von Unzufriedenheit, Fremdbestimmtheit oder verhinderter persönlicher Weiterentwicklung. Zudem manifestieren sich daraus häufig Beschwerdebilder, die ursprünglich einmal dienlich waren um eine "bedrohliche" Situation zu meistern. Die Frage ist doch: Kann ich die Muskelspannung oder meine angewöhnte Schonhaltung evtl. loslassen, weil ich sie nicht mehr brauche? Dies klingt erstmal nach einem ungewöhnlichen Ansatz, der jedoch äußerst effektiv das Problem an der Wurzel packt.

Die Basis des Hapto-Konzepts baut genau auf diesen tiefen Prozessen zwischen Körper und Geist auf. Mit Wahrnehmungsübungen können nachweislich die Abstimmungsprozesse zwischen Sympathikus und Parasympathikus verbessert werden. Diese tiefen Regulationen wirken sich enorm auf die Balance und somit auf verschiedene körperliche Symptome positiv aus.

Machen Sie den 1.Schritt! In einem vertrauensvollen Rahmen begleite ich Sie auf Ihrem Weg zu mehr Balance.

Sandra Laumann



Haben Sie tiefergehendes Interesse an den Zusammenhängen von unseren tiefsitzenden Verhaltensmustern und unserer Vergangenheit, dann hier weiterlesen